Dieser Beitrag enthält Werbelinks.
Schon beim Zerkleinern duftet die Küche nach Rosmarin. Dazu etwas Meersalz und ein paar kleine Gläser – fertig ist die Grundlage für einen würzigen Vorrat oder ein persönliches Geschenk aus der Küche.
Ich mache mein Kräutersalz gerne mit frischen Kräutern. Die kommen zusammen mit dem Meersalz in den Thermomix. Anschließend trockne ich die Mischung bei niedriger Temperatur im Backofen. Mit einem Mörser gelingt die Zubereitung ebenfalls.
Besonders gerne verwende ich Rosmarin. Er passt wunderbar zu Ofenkartoffeln, Gemüse und selbst gemachter Kräuterbutter. Und wenn ich ohnehin dabei bin, fülle ich gleich ein kleines Glas mehr zum Verschenken ab.
So geht’s: Kräutersalz mit Rosmarin selber machen
Für eine kleine Portion kannst Du mit 100 g grobem Meersalz und etwa 20 g frischen Rosmarinnadeln beginnen. Wiege die Nadeln ohne die holzigen Zweige ab.
Wenn Du Rosmarin etwas dezenter magst, verwende zunächst weniger. Du kannst auch einen Teil durch Thymian oder Oregano ersetzen.
1. Den Rosmarin vorbereiten
Wasche den Rosmarin und tupfe ihn sorgfältig trocken. Streife anschließend die Nadeln von den holzigen Zweigen.
Wenn Du weitere Küchenkräuter verwendest, entferne auch dort harte Stiele.
2. Rosmarin und Meersalz zerkleinern
Gib die Rosmarinnadeln zusammen mit dem Meersalz in einen Mörser und zerstoße beides, bis Dir die Konsistenz gefällt. Bei größeren Mengen arbeitest Du am besten portionsweise.
Ich selbst verwende dafür meinen Thermomix. Ich zerkleinere die Mischung in kurzen Intervallen und schaue zwischendurch nach, wie fein sie bereits ist. Ein anderer geeigneter Zerkleinerer funktioniert ebenfalls.
Du entscheidest, ob Dein Kräutersalz etwas gröber bleiben oder feiner werden soll.
3. Auf einem Backblech verteilen
Breite die Mischung dünn und gleichmäßig auf einem mit Backpapier belegten Backblech aus.
Löse größere Klümpchen mit einem Löffel, damit das Kräutersalz möglichst gleichmäßig trocknet.
4. Im Backofen trocknen
Trockne die Mischung bei etwa 40–50 °C im Backofen. Wende sie zwischendurch und lass die Feuchtigkeit entsprechend den Hinweisen Deines Backofens entweichen.
Je nach Restfeuchtigkeit und Schichtdicke kann das mehrere Stunden dauern. Entscheidend ist, dass auch die Kräuterstückchen vollständig trocken sind.
5. Auskühlen lassen und abfüllen
Lass das Kräutersalz vollständig auskühlen. Prüfe anschließend noch einmal, ob feuchte Stellen vorhanden sind. Falls nötig, trockne die Mischung weiter.
Trockene Klümpchen kannst Du im Mörser zerstoßen oder noch einmal kurz im Zerkleinerer verarbeiten.
Fülle das fertige Kräutersalz in saubere, vollständig trockene Gläser und verschließe sie gut. Beschrifte sie mit den Zutaten und dem Herstellungsdatum.
Zutaten und Hilfsmittel für Dein Kräutersalz
Vielleicht hast Du schon einiges davon zu Hause. Hier findest Du alles für die Zubereitung und zum hübschen Abfüllen
- Grobes Meersalz: 100 g für eine kleine Portion
- Frischer Rosmarin: etwa 20 g Nadeln, ohne die holzigen Zweige
- Nach Wunsch Thymian oder Oregano: als Ergänzung zum Rosmarin
Werbung – die verlinkten Produkte führen zu Amazon. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Für Dich entstehen keine Mehrkosten.
Geht Kräutersalz auch mit getrockneten Kräutern?
Ja, das ist die schnelle Variante. Vollständig getrocknete Kräuter kannst Du direkt mit dem Meersalz im Mörser zerstoßen und vermischen. Das anschließende Trocknen im Backofen entfällt dann.
Beginne bei 100 g Salz mit wenig getrocknetem Rosmarin und passe die Menge Deinem Geschmack an.
Ich persönlich verwende gerne frische Kräuter und trockne die fertige Mischung. Nach meiner Erfahrung duftet sie auf diese Weise besonders intensiv.
Wozu passt Rosmarin-Kräutersalz?
Bei Rosmarinsalz denke ich sofort an knusprige Ofenkartoffeln. Mit etwas Öl und Deinem selbst gemachten Salz sind sie schnell vorbereitet.
Die Mischung passt außerdem zu:
- Bratkartoffeln und Kartoffelspalten
- Ofengemüse und mediterranen Gemüsepfannen
- Kräuterbutter und herzhaftem Quark
- Focaccia und anderem herzhaften Gebäck
- Marinaden
Verwende Dein Kräutersalz anstelle von normalem Salz. Beginne mit einer kleinen Menge und schmecke anschließend ab.
So bewahrst Du Dein Kräutersalz auf
Lagere das Kräutersalz gut verschlossen, trocken und vor direktem Sonnenlicht geschützt. Verwende zum Entnehmen immer einen trockenen Löffel.
Wichtig ist, dass die Mischung vor dem Abfüllen vollständig getrocknet und ausgekühlt ist.
Ich bereite lieber überschaubare Mengen zu. So kann ich beim nächsten Mal wieder ein bisschen mit den Kräutern spielen: einmal nur Rosmarin, beim nächsten Mal mit Thymian und Oregano.
Ein kleines Geschenk aus der Küche
Mit einem handgeschriebenen Anhänger und etwas Naturband wird aus Deinem Kräutersalz ein persönliches Mitbringsel.
Auf den Anhänger kommen der Name der Mischung, die Zutaten und das Herstellungsdatum. Dazu passt eine kleine Verwendungsidee:
„Für knusprige Ofenkartoffeln, buntes Gemüse und Deine nächste selbst gemachte Kräuterbutter.“
Du kannst auch zwei unterschiedliche Mischungen zusammen verschenken. Oder Du kombinierst Dein Kräutersalz mit unserem Blütenzucker mit Rose oder Lavendel: ein Glas für die herzhafte Küche und eines für die kleinen süßen Genussmomente.
Vielleicht bleibt auch diesmal ein Gläschen bei Dir und bekommt ein kleines „Für mich“.
