Dieser Beitrag enthält Werbelinks.
Ein schön gedeckter Tisch, duftende Blüten und an jedem Platz ein kleines Glas mit selbst gemachtem Blütenzucker. Mit einer Schleife, einem Namensschild oder einem schlichten „Für Dich“ wird daraus eine liebevolle Aufmerksamkeit.
Ich mag solche kleinen Geschenke aus der Küche. Beim nächsten Tee oder über einer Schale Erdbeeren erinnern sie noch einmal an einen schönen gemeinsamen Tag.
Blütenzucker selber zu machen ist unkompliziert: Du brauchst Zucker, getrocknete essbare Blüten und ein sauberes Glas. Hier zeige ich Dir zwei Varianten: feinen Rosenblütenzucker und aromatischen Lavendelzucker.
Rosenblüten oder Lavendel – welcher Blütenzucker darf es sein?
Rosenblütenzucker bringt eine feine blumige Note in Deine Küche. Wie intensiv er schmeckt, hängt von den verwendeten Blüten und ihrer Menge ab. Auch die Farbe fällt unterschiedlich aus: von hellem Zucker mit rosa Sprenkeln bis zu einem zarten Rosaton.
Lavendel schmeckt kräftiger und würzig-blumig. Hier lohnt es sich besonders, mit wenigen Blüten zu beginnen und vorsichtig abzuschmecken.
Für meinen Lavendelzucker verwende ich gerne Rohrzucker. Zum Rosenblütenzucker passt auch feiner weißer Zucker, in dem die kleinen Blütenstückchen besonders hübsch zur Geltung kommen.
Welche Blüten eignen sich für Blütenzucker?
Verwende ausschließlich Blüten in Lebensmittelqualität, die ausdrücklich zum Verzehr angeboten werden.
Für Lavendelzucker eignet sich kulinarischer Echter Lavendel, botanisch Lavandula angustifolia. Bei Rosen verwendest Du essbare, unbehandelte Rosenblütenblätter.
Blüten aus Duftsäckchen, Potpourris oder dem Blumenladen gehören nicht in Deinen Zucker. Wenn Du eigene Gartenblüten verwenden möchtest, müssen sie sicher bestimmt, zum Verzehr geeignet und unbehandelt sein.
Für beide Varianten nehmen wir vollständig getrocknete Blüten. Dadurch kommt keine zusätzliche Feuchtigkeit in die Mischung, und das anschließende Trocknen im Backofen entfällt.
Das brauchst Du für Deinen Blütenzucker
Für Rosenblütenzucker
- 100 g feinen weißen Zucker oder Rohrzucker
- 1–2 EL locker eingefüllte, vollständig getrocknete Rosenblütenblätter in Lebensmittelqualität
Beginne zunächst mit einem Esslöffel Rosenblüten. Nach dem Probieren kannst Du die Menge Deinem Geschmack anpassen.
Für Lavendelzucker
- 100 g Rohrzucker oder weißen Zucker
- wenige vollständig getrocknete Lavendelblüten in Lebensmittelqualität, nach Geschmack
Lavendel hat ein intensives Aroma. Verwende zunächst nur eine kleine Prise und ergänze bei Bedarf weitere Blüten.
Außerdem benötigst Du
- einen Mörser oder geeigneten Zerkleinerer
- ein sauberes, vollständig trockenes und gut verschließbares Glas
- nach Wunsch kleine Geschenkgläser, Anhänger und Band
Blütenzucker selber machen – so einfach geht es
1. Die Blüten vorbereiten
Kontrolliere Deine getrockneten Blüten und entferne kleine Stiele, grüne Pflanzenteile oder andere Pflanzenreste.
Die Blüten müssen vollständig trocken sein. Wasche die getrockneten Lebensmittelblüten vor dem Vermischen nicht, damit keine Feuchtigkeit in den Zucker gelangt.
2. Mit etwas Zucker zerkleinern
Gib die Rosenblüten beziehungsweise wenige Lavendelblüten mit einem Teil des Zuckers in einen Mörser. Zerreibe beides, bis die Blüten so fein verteilt sind, wie Du es magst.
Wenn Du kleine Blütensprenkel im Zucker schön findest, darf die Mischung etwas gröber bleiben.
Du kannst auch einen geeigneten elektrischen Zerkleinerer verwenden. Ich nehme dafür gerne meinen Thermomix. Arbeite in kurzen Intervallen und prüfe zwischendurch die Konsistenz: Je länger Du mahlst, desto feiner wird der Zucker.
3. Den übrigen Zucker untermischen
Vermische den zerkleinerten Blütenzucker gründlich mit dem restlichen Zucker und probiere vorsichtig eine kleine Menge.
Ist Dir das Aroma noch zu dezent, zerreibe weitere Blüten mit etwas Zucker und mische sie unter. Gerade bei Lavendel lohnt sich das schrittweise Abschmecken.
4. Abfüllen und beschriften
Fülle Deinen fertigen Blütenzucker in ein sauberes, vollständig trockenes Glas und verschließe es gut.
Beschrifte es mit dem Namen der Mischung, den Zutaten und dem Herstellungsdatum. Bei einem Geschenk kannst Du noch eine kleine Verwendungsidee ergänzen.
Gläser und Blüten für Deinen Blütenzucker
Vielleicht hast Du schon ein paar kleine Gläser im Schrank, die auf eine neue Aufgabe warten. Für ein Gastgeschenk finde ich Größen von etwa 30 bis 50 ml besonders schön.
Werbung – diese Produktlinks führen zu Amazon. Bei einem Kauf erhalte ich eine Provision. Für Dich entstehen keine Mehrkosten.
Wozu passt Rosenblütenzucker?
Eine kleine Prise bringt eine feine Rosennote in süße Speisen. Probiere Deinen Rosenblütenzucker zum Beispiel:
- über Erdbeeren oder Obstsalat
- in Naturjoghurt oder Quark
- auf Milchreis und Grießbrei
- zu Pfannkuchen oder Waffeln
- zum Bestreuen von Keksen
- zum Süßen einer Tasse Tee
Vielleicht wird daraus Dein kleines Sonntagsfrühstück: Joghurt, frische Beeren und ein wenig Rosenblütenzucker darüber.
Wozu passt Lavendelzucker?
Lavendelzucker mag ich als kleine aromatische Ergänzung zu Gebäck und Desserts. Er passt beispielsweise zu:
- Butterkeksen und Mürbeteiggebäck
- Zitronenkuchen
- Quark- und Joghurtspeisen
- Pfannkuchen
- selbst gemachten Desserts
Verwende zunächst nur wenig Blütenzucker und ergänze bei Bedarf normalen Zucker. So kannst Du ausprobieren, welche Intensität Dir gefällt.
So bewahrst Du Deinen Blütenzucker auf
Bewahre den Zucker gut verschlossen, trocken, lichtgeschützt und möglichst kühl auf. Verwende zum Entnehmen immer einen trockenen Löffel.
Ich bereite lieber kleine Portionen zu und mische bei Bedarf neuen Blütenzucker. So lassen sich auch die Blütenmengen immer wieder ein wenig verändern, bis die Mischung genau Deinem Geschmack entspricht.
Blütenzucker als Gastgeschenk und Tischdeko
Mit einer Schleife und einem handgeschriebenen Anhänger wird aus einem kleinen Glas Blütenzucker ein persönliches Geschenk.
Für eine Hochzeit, einen Geburtstag, den Muttertag oder einen Nachmittag mit Freundinnen kannst Du die Gläschen neben die Teller stellen. Trägt der Anhänger den Namen Deines Gastes, wird daraus gleichzeitig ein Platzkärtchen.
Auf die Rückseite passen neben Zutaten und Herstellungsdatum kleine Botschaften:
Für Rosenblütenzucker:
„Ein Hauch Rose für Deinen Tee oder Dein Lieblingsdessert.“
Für Lavendelzucker:
„Ein wenig Lavendel für Dein Gebäck und kleine süße Genussmomente.“
Auch zwei Gläser zusammen lassen sich schön verschenken: eines mit Rose, eines mit Lavendel. Mit einer Tasse oder einer Packung Lieblingstee entsteht daraus ein kleines Geschenkset aus Deiner Küche.
Ich mag solche unkomplizierten Ideen: wenige Zutaten, eine einfache Zubereitung und am Ende ein hübsches Glas mit etwas Selbstgemachtem.
Vielleicht bleibt ein Glas in Deiner eigenen Küche und bekommt ein kleines „Für mich“.

Kommentare
Ein Kommentar zu „Blütenzucker selber machen – mit Rosenblüten oder Lavendel“
[…] unterschiedliche Mischungen zusammen verschenken. Oder Du kombinierst Dein Kräutersalz mit unserem Blütenzucker mit Rose oder Lavendel: ein Glas für die herzhafte Küche und eines für die kleinen süßen […]